Seit langer Zeit bin ich fast ausschließlich in Blogs unterwegs, nicht mehr in Foren, daher eher nein. Antworte nur noch bei 2-3 Beiträge, die ich seit Ewigkeiten abonniert habe.
Es hat sich viel dort geändert. Früher war es dort familiärer. Jetzt soll vieles (pseudomäßig) professionell aufgezogen werden. Allerdings verlassen mittlerweile auch die größere Teile der Redaktion das Boot, weil ihre ehrenamtlichen Dienste anscheinend überstrapziert (ausgenutzt will ich nicht behaupten) wurden.
Es konzentriert sich jetzt alles mehr im Magazin, das Miteinander im Forum nimmt qualitativ ab, dafür wird der Chat angeboten. Die Blogoshäre dürfte mehr und mehr eine harte Konkurrenz werden.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Versuche, das Angebot zu erweitern.
Aber der Schritt Richtung Professionalisierung ist immer auch ein gewagter:
1. Machen meine Nutzer mit?
2. Schaffe ich eine Eierlegendewollchmichsau, also nichts halbes und nichts ganzes?
3. Habe ich überhaupt die Kompetenz, mehr als “nur” ein Forum zu administrieren?
Diese Fragen wird sich Apfeltalk.de natürlich stellen müssen. Im Moment sehe ich da auf jeden Fall große Probleme.
Alleine schon die Unterscheidung zwischen “News”, “Feature”, “Magazin”, “Journal”, “Geektip”, “Helper” und “Usernews” halte ich für ein bisschen übertrieben. Und das ganze dann noch im klassischen Foren-Layout.
Foren, Blogs und News-Seiten – die Grenzen zwischen den letzten Beiden sind fließend – haben alle ihre Daseinsberechtigung. Vermischungen können klappen (–> Fangemeinde vom macnews.de-Forum), sind aber schwierig. Vor allem wenn der Anspruch schon vorher hochgeschraubt wurde.
(O-Schreib Apfeltalk.de)
Apfeltalk hat sich hohe Ziele gesetzt:
Die siebenköpfige Redaktion möchte an die Spitze der deutschen Macjournalie und wird dies konsequent umsetzen.
Comments (7)
Ich war mal auf macprime.ch, aber momentan nirgens mehr…
Na, iStammtisch natürlich. Und wenn das nicht zählt, weil’s ein Blog ist, dann eben apfeltalk.
Treibe mich meistens bei Apfeltalk rum – die Frage ist nur wie lange noch.
Seit langer Zeit bin ich fast ausschließlich in Blogs unterwegs, nicht mehr in Foren, daher eher nein. Antworte nur noch bei 2-3 Beiträge, die ich seit Ewigkeiten abonniert habe.
@LuxusLux
Apfeltalk scheint in der Tat in letzter Zeit ein wenig zu polarisieren. Oder wie meinst Du das?
@Sebastian
Es hat sich viel dort geändert. Früher war es dort familiärer. Jetzt soll vieles (pseudomäßig) professionell aufgezogen werden. Allerdings verlassen mittlerweile auch die größere Teile der Redaktion das Boot, weil ihre ehrenamtlichen Dienste anscheinend überstrapziert (ausgenutzt will ich nicht behaupten) wurden.
Es konzentriert sich jetzt alles mehr im Magazin, das Miteinander im Forum nimmt qualitativ ab, dafür wird der Chat angeboten. Die Blogoshäre dürfte mehr und mehr eine harte Konkurrenz werden.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Versuche, das Angebot zu erweitern.
Aber der Schritt Richtung Professionalisierung ist immer auch ein gewagter:
1. Machen meine Nutzer mit?
2. Schaffe ich eine Eierlegendewollchmichsau, also nichts halbes und nichts ganzes?
3. Habe ich überhaupt die Kompetenz, mehr als “nur” ein Forum zu administrieren?
Diese Fragen wird sich Apfeltalk.de natürlich stellen müssen. Im Moment sehe ich da auf jeden Fall große Probleme.
Alleine schon die Unterscheidung zwischen “News”, “Feature”, “Magazin”, “Journal”, “Geektip”, “Helper” und “Usernews” halte ich für ein bisschen übertrieben. Und das ganze dann noch im klassischen Foren-Layout.
Foren, Blogs und News-Seiten – die Grenzen zwischen den letzten Beiden sind fließend – haben alle ihre Daseinsberechtigung. Vermischungen können klappen (–> Fangemeinde vom macnews.de-Forum), sind aber schwierig. Vor allem wenn der Anspruch schon vorher hochgeschraubt wurde.
(O-Schreib Apfeltalk.de)
Apfeltalk hat sich hohe Ziele gesetzt:
Die siebenköpfige Redaktion möchte an die Spitze der deutschen Macjournalie und wird dies konsequent umsetzen.